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re-entering USA – Michigan

Mittwoch, 13. Juli 2011

von Sombra, Ontario,C anada nach Port Huron, Michigan, USA
13. Juli 2011

Nicht nur in den USA gehört das dem suchthaften Mobilitätsdrang zuzuschreibende Rasenmähen zu einer Lieblingsbeschäftigung. In Ontario, Canada, ist’s nicht anders. Dass die Leute aber auch für die Restgrünstreifen zwischen ihren mobilen Campers dieser Sucht verfallen sind, war doch einigermaßen überraschend.

„Wednesday morning at six o’clock, when the day begins – I could be handy, mawing your lawn, …“

Seit dem Start in Boston haben wir eine ganze Menge Straßenkarten – mehr schlechte als gute, aber eben doch benötigte – angehäuft. Die erste Material-Rücksendung war daher jetzt fällig. Die nette Beamtin im canadian post office in Sombra hatte wohl noch nie in ihrem Berufsleben eine solche Postsendung zu bearbeiten. Die Freude nach der vollbrachten Tat war ihr ins Gesicht geschrieben.

Man kann rüberschauen, auch hindurchschauen durch den Ahornblätterwald auf den Sternspritzerwald drüben am anderen Ufer des St.Clair River. Die Nationalbewusstseinsmanifestationen sind hüben wie drüben die gleichen.

Der grenzpolizeiliche Empfang wurde von der uniformierten Dame wohltuend anders gestaltet als es die canadische Amtskollegin in Niagara Falls getan hatte. Nur ein lkurzer Blick in die Reisepässe, ein freundliches Lächeln und „Enjoy your ride!“ – und wir waren „back in the US(S)A(R) ….“

Ein sehr sophisticated programmierter Geldautomat – US-Dollars mussten gekauft werden – brachte mich kurz auf 120, aber nicht zum gewünschten Ziel, nämlich zu Banknoten. Für das cool down sorgte aber ein sehr hilfreicher Bankangestellter.Die nächste Hürde, die wir voll ungebrochener Hoffnung angingen, war die Suche nach einer Landkarte. In Marine City – dem USA-vis-a-vis zum canadischen Sombra – gibt es ein Büro der Handelskammer. Auch hier war die Dame sehr entgegenkommend – Straßenkarten gab’s aber keine. Sie setzte sich an den PC und produzierte eine Serie von google-map-Ausdrucken nach unseren Zielangaben. Das war echtes „First-Aid-Service“.

Der St.Clair River ist eine viel genutzte wichtige Wasserstraße. Industrieanlagen sind auch durch eine Eisenbahntrasseim Tal  verbunden. Schön, dass die Radroute über weite Strecken entlang dem Fluss geht. Das freut bronzene und lebende Cyclisten!

Die Hoffnung auf weiterführendes Kartenmaterial lässt uns bis weit nach Port Huron hineinradeln – das beschert uns einerseits noch mehr schöne Blicke auf den Fluss und die Uferanlagen – nota bene: nicht nur individuelle private Grundstücke, sondern auch größere, öffentlich zugängliche Parkanlagen für die anliegenden Appartements.

Die Kartensuchtour wurde schießlich nicht mit dem Erreichen des anvisierten Buchladens, sondern mit einem Straßenkartenstandl in einem Tankstellenshop gekrönt. Trotzdem blieben uns einige Irreführungen durch von uns nach dem Weg gefragten Leuten auf der Straße nicht erspart. Alle sind sie soooo hilfreich und wollen soooo freundlich sein; wenn sie einem einen Weg gewiesen haben, dann trreffen sie den eh nimmer, der sich über die Irreführung ärgert. Aber wir haben’s zum Campingplatz geschafft.

Mehr Bildchen zu diesem Tourabschnitt in Michigan im Album – oder diesen link im Browser öffnen:
http://www.flickr.com/photos/pemockl12/sets/72157627372043292/

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